Enterprise Risk Management Tool - Know how und Vorlagen
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ERM Tool - Business Prozess Risiken
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Aufbau eines Enterprise Risk Managements (ERM) nach COSO II
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Enterprise Risk Management (ERM) aufbauen und betreibenDas ERM COSO II Framework Modell wird international mehr und mehr zum "de facto" Standard für den Aufbau eines Enterprise Risk Managements. Alle weltweit führenden Wirtschaftsprüfungsunternehmen empfehlen den Aufbau von Risk Management Systemen auf der Basis des COSO II Modells zu gestalten. Ein ERM umfasst in der Regel acht Abschnitte:
Unternehmensweites Risikomanagement
Die grundlegende Annahme des unternehmensweiten Risikomanagements ist, dass jede Organisation für spezifische Interessengruppen Werte schafft. Alle Organisationen sind hierbei Unsicherheiten ausgesetzt. Die Aufgabe der Führungskräfte ist daher zu bestimmen, wie viel Unsicherheit sie, bei dem Versuch Werte für die Interessengruppen zu schaffen, akzeptieren. Unsicherheit umfasst sowohl Risiken als auch Chancen und die Möglichkeit, Werte zu vernichten oder zu vermehren. Das unternehmensweite Risikomanagement ermöglicht daher Führungskräften wirksam mit Unsicherheit und den damit einhergehenden Risiken und Chancen umzugehen und hierbei ihre Fähigkeit zur Wertschöpfung zu stärken.
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Diese im unternehmensweiten Risikomanagement enthaltenen Fähigkeiten unterstützen Führungskräfte dabei, die Ergebnis- und Ertragsziele ihrer Organisation zu erreichen und den Verlust von Ressourcen zu verhindern. Das unternehmensweite Risikomanagement hilft bei der Sicherstellung funktionsfähiger Berichtssysteme sowie beim Einhalten von Gesetzen und Vorschriften. Darüber hinaus trägt es dazu bei, die Beschädigung des Rufs der Organisation sowie die damit einhergehenden Folgen zu vermeiden. Zusammenfassend kann formuliert werden: Das Risikomanagement unterstützt eine Organisation, die gesetzten Ziele zu erreichen und Störungen sowie Überraschungen zu vermeiden.
Anpassung von Risikoneigung und StrategieDie Führungskräfte berücksichtigen die Risikoneigung der Organisation bei der Beurteilung strategischer Alternativen, dem Setzen entsprechender Ziele, und bei der Entwicklung von Mechanismen zur Steuerung der damit einhergehenden Risiken.
Verbessern von risikobezogenen EntscheidungenDas Unternehmensweite Risikomanagement stellt ein Vorgehen zur Bestimmung und Auswahl von alternativen Reaktionen auf Risiken zur Verfügung – Risikovermeidung, Risikoverringerung, Risikoverteilung und Risikoübernahme. Verringern von Überraschungen und Verlusten im GeschäftsbetriebOrganisationen verbessern ihre Fähigkeit, mögliche Ereignisse zu erkennen und Massnahmen einzuleiten sowie Überraschungen und die damit einhergehenden Kosten oder Verluste zu verringern. Bestimmen und Steuern mehrfacher und unternehmensübergreifender RisikenJedes Unternehmen steht einer Vielzahl von Risiken gegenüber, die mehrere Unternehmensbereiche betreffen. Zudem ermöglicht das unternehmensweite Risikomanagement wirksame Reaktionen auf die voneinander abhängigen Wirkungen sowie auf übergreifende Massnahmen bei Mehrfachrisiken. Nutzen von ChancenDas Berücksichtigen aller möglichen Ereignisse ermöglicht Führungskräfte, Chancen zu erkennen und proaktive umzusetzen. Verbesserte KapitalallokationZuverlässige Risikoinformationen erlauben Führungskräfte, die Kapitalausstattung gesamthaft zu beurteilen und die Kapitalzuordnung zu verbessern. |
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